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Radwege: Weniger Sperrpfosten planen

Verfasser/in: stevie007
Nr. 2016 - 98, 16.5.2016, Münster gesamt - 3 Kommentare (5232x angesehen)
Straßen, Radwege, öffentliche Plätze

Kosten: Der Vorschlag spart Geld.

Kurzbeschreibung

Derzeit werden bei Neuplanungen von Fuß- und Radwegen oft Sperrpfosten aufgestellt statt zunächst abzuwarten, ob diese überhaupt benötigt werden.

Erläuterung

Die Sperrpfosten kosten natürlich Geld und sind sicher längst nicht in jedem Fall notwendig. Die Abschaffung eines solchen Sperrpfostens kann dann ironischerweise über ein Web-Formular bei der Stadt beantragt werden, was dann aber noch mehr Geld kostet.

Aktuelles Beipiel: Neuer Radweg an der WLE in Gremmendorf (echt schick) wird am alten Bahnhof mit 2 Sperrpfosten abgesichert.

Hinweise von Redaktion

Ein ähnlicher Vorschlag wurde auch bereits im Bürgerhaushaltsverfahren 2016 veröffentlicht.


Bewertungsergebnis der Internet-Abstimmung

25 Pro - 1 Neutral - 10 Kontra - 1 Kann ich nicht beurteilen.

In Bestenliste aufgenommen

  • über schriftliche Umfrage

Stellungnahme der Verwaltung

Auf Antrag der CDU-Fraktion hat die Verwaltung die Beseitigung von Pfosten und Umlaufsperren im Zuge von Radwegen in das laufende Arbeitsprogramm aufgenommen. Dabei werden systematisch nach und nach sämtliche Pfosten und Umlaufsperren im Zuge von Radwegen erfasst und im Hinblick auf ihre Notwendigkeit beurteilt. Ziel dabei ist, nicht unbedingt erforderliche Pfosten und Umlaufsperren zur Vermeidung von Unfallgefahren zu entfernen. Als notwendig erachtete Pfosten und Umlaufsperren müssen entsprechend gesichert beziehungsweise nutzerfreundlich/Richtlinienkonform umgebaut werden (siehe hierzu den Zwischenbericht in V/0225/2012). Dem entsprechend ist auch bei Neubaumaßnahmen zu verfahren.

Entscheidung der politischen Gremien

Vorschlag wird aufgegriffen



Kommentare

3 Kommentare

Kommentar von Minimundus am 24.5.2016, 14:31 Uhr

Fahrradhauptstadt Münster Mit dem Fahrrad durch Münster Das Fahrrad, auch Leeze genannt, ist in Münster das meistgenutzte Verkehrsmittel. Täglich sind hier mehr als 100.000 Menschen mit dem Rad unterwegs, und es gibt doppelt so viele Räder wie Einwohner, nämlich 500.000 Stück. Wer also das richtige Münster-Gefühl erleben will, sollte sich hier einmal aufs Fahrrad schwingen. Radstation am Bahnhof vergrößernRadstation am Bahnhof Münster ist die Fahrradhauptstadt Deutschlands. Kaum eine andere Stadt verfügt über ein derart gut ausgebautes Radwegenetz und so viele spezielle Angebote rund ums Rad. Einzigartig in Europa ist der autofreie Ring um die Innenstadt. Hier, auf der Promenade, haben Radlerinnen und Radler freie Fahrt.

Kommentar von Minimundus am 17.5.2016, 08:54 Uhr

Alle Sperrpfosten entfernen Verfasser/in: Minimundus Nr. 2016 - 20, 07.4.2016, Münster gesamt - 1 Kommentar (235x angesehen) Straßen, Radwege, öffentliche Plätze Kosten: Der Vorschlag spart Geld. Kurzbeschreibung Sperrpfosten sind Unfallverursacher Nummer Eins bei Radfahrern und Fußgängern. Erläuterung Gott sein Dank hat die Stadtverwaltung schon etliche unsinnige Sperrpfosten mitten auf Rad- und Fußwegen entfernt (Küchenbusch, Hochzeitswald, Picasso). Diese Sperrpfosten sind die Unfallverursacher Nummer Eins für Radfahrer und Fußgänger. Bleibende Gesundheitsschäden durch komplizierte Knochenbrüche verursachen ungleich höhere Folgekosten als die Entfernung von Autos, die verbotswidrig auf dem Gesicht von Picasso parken und Motoröl verlieren. (Ölflecken sind keine Sommersprossen.)

Kommentar von Minimundus am 17.5.2016, 08:07 Uhr

Nur Vollpfosten brauchen Sperrpfosten.

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