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Mit Nachbarkreisen besser zusammenarbeiten

Verfasser/in: JNK0237
Nr. 2016 - 69, 28.4.2016, Münster gesamt - 2 Kommentare (5432x angesehen)
Wohngebiete, Gewerbe- und Industriegebiete

Kosten: Der Vorschlag spart Geld.

Kurzbeschreibung

Verfügbare Flächen- und Gebäude- Potentiale in Nachbarkreisen und –gemeinden sollen genutzt werden, um den Mangel an Bauland und preiswertem Wohnraum in Münster zu vermindern.

Erläuterung

Laut Bericht in der WN vom 08.04.2016 erklärte OB Lewe in einer Diskussion mit NRW-Bauminister Groschek, „rund um die Stadt gebe es Gemeinden, die leere Fabrikgebäude und Wohnungen besäßen. Die müsse man auch in den Blick nehmen, um den Bevölkerungsdruck (in Münster) zu bewältigen.“ Eine entsprechende Zusammenarbeit zwischen Stadt um Umland erfolgt z.B. in der Metropolregion Rhein Neckar, wo „in den Ortskernen (der Umlandgemeinden) Potenziale mit einer Gesamtfläche von über 1.800 ha identifiziert wurden.“ Folgt man unserem OB, könnte Münster bei der Lösung von Zukunftsaufgaben auch finanziell erheblich entlastet werden.

Bewertungsergebnis der Internet-Abstimmung

32 Pro - 0 Neutral - 1 Kontra - 5 Kann ich nicht beurteilen.

In Bestenliste aufgenommen

  • über Internet-Abstimmung

Stellungnahme der Verwaltung

Bereits seit 1999 pflegt die Stadt Münster mit den Nachbargemeinden einen gut nachbarschaftlichen Austausch und arbeitet mit den Umlandkommunen in verschiedenen Handlungsfeldern eng zusammen. Fragen der regionalen Wohnungsmarkt- und der Baulandentwicklung wurden von Beginn an bis heute immer wieder behandelt. Beispielsweise hat bereits 1999 eine Beschäftigung mit Strategien interkommunaler Wohnbauflächenkooperation stattgefunden, 2006 haben Stadt und Nachbarn eine gemeinsame Umfrage zum stadtregionalen Wohnen durchgeführt und 2014 haben die Umlandgemeinden Münster mit einer Kampagne zum studentischen Wohnen in der Stadtregion unterstützt. Auch aktuell arbeiten Stadt und Nachbarn intensiv an der Thematik der regionalen Wohnungsmarktentwicklung. Das hohe Bevölkerungswachstum in Münster und in Umlandgemeinden der letzten Jahre belegen das große Engagement aller Kommunen in der Stadtregion zur Wohnraumversorgung.

Entscheidung der politischen Gremien

Vorschlag ist aufgegriffen oder umgesetzt



Kommentare

2 Kommentare

Kommentar von Minimundus am 31.5.2016, 20:08 Uhr

„Wir leben alle unter dem gleichen Himmel. Aber nicht alle haben den gleichen Horizont." [Frau Dr. Physik Frauke Petry]

Kommentar von Minimundus am 29.4.2016, 09:17 Uhr

Urbanes Leben ist nur auf dem „Prinzipalmarkt" möglich. Erlebniseinkauf ja.... Wohnen... nein Danke. Wenn es uns nicht gelingt jeden Quadratmeter in und um Münster ökologisch, ökonomisch und liebenswert zu nutzen, dann läuft bei der Stadtplanung etwas GEWALTIG schief. Solange es Führungskräfte gibt, die lieber im Kreuzviertel wohnen als in Kinderhaus oder gar Coerde, ist die positive Entwicklung und LEERSTANDSBESEITIGUNG nicht möglich. Bekämpfen wir das üble ÜBEL mit aller Macht. Machen Sie bei der nächsten Wahl das Kreuz an der RICHTIGEN Stelle. Es gibt AlternativeN für Münster und Deutschland. Münster ist doch noch die lebenswerteste Stadt der WELT.....ODER???

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